Friedrich-Spee-Archiv in Kaiserswerth

Friedrich-Spee-Archiv in Kaiserswerth - Ein Ort, der Vieles zu bieten hat.

 

Friedrich-Spee-Archiv in Kaiserswerth

Im Oktober 2000 wurden am Suitbertus-Stiftsplatz 11 in Düsseldorf-Kaiserswerth das Friedrich-Spee-Archiv eröffnet. Das Haus Nr. 11 ist nach einer alten Tradition das Geburtshaus von Friedrich Spee, der hier am 25. Februar 1591 das Licht der Welt erblickt haben soll.

 

Das Institut ist Archiv sowie Arbeitsbibliothek zu Friedrich Spee und seiner Zeit. Heute stellt die Sammlung von Büchern, Bildern und anderen Medien eine umfassende Dokumentation dar, die ständig erweitert wird. So können z. B. der Erstdruck der "Trutz-Nachtigall" von 1649 und zahlreiche Ausgaben aus den nachfolgenden Jahrhunderten eingesehen werden; ebenso das "Güldene Tugend-Buch" in einem frühen Druck und verschiedene Ausgaben der "Cautio Criminalis". Zahlreiche Gebetbücher dokumentieren die vielen Kirchenlieder, die Friedrich Spee zu verschiedenen Anlässen geschrieben hat. Die Bibliothek umfasst auch u.a. das Umfeld Spees, hier vor allem das 17. Jahrhundert sowie die Wirkungsgeschichte und wissenschaftliche Aufarbeitung bis in unsere Zeit. Die Hexenproblematik ist umfangreich dokumentiert.

 

Mirjam Müskens (*1985): Friedrich Spee
(Friedrich-Spee-Archiv)

Entsprechend der geistigen Vielseitigkeit des großen Theologen, Seelsorgers, Dichters und Anwalts der als Hexen angeklagten Frauen, des Vorkämpfers für mehr Gerechtigkeit unter den Menschen ist auch "sein Haus" bis heute offen für viele Fragen und Themen aus Literatur, Theologie und Geschichte. Regelmäßig finden Führungen unter dem Aspekt "Kaiserswerth mit den Augen Friedrich Spees" statt. Außerdem lädt die Friedrich-Spee-Gesellschaft regelmäßig zum "Treffpunkt Spee-Archiv" ein.

 

Das Friedrich-Spee-Archiv ist jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet.

 

Telefon: 02102-848280 oder 0211-666650
Fax: 02102-135386
E-Mail: Fam.mueskenst-online.de