Angebote

Die Spee-Gesellschaft stellt ein institutionelles Forum dar, auf dem all jene Personen vielfältige Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten finden, die sich aus welchen Gründen auch immer dem Werk Friedrich Spees verbunden fühlen.

 

Friedrich-Spee-Förderpreis: Zur Würdigung herausragender Leistungen im Bereich der Speeforschung vergibt die Spee-Gesellschaft Trier seit 1993 einen Förderpreis. Der Preis richtet sich an junge Nachwuchswissenschaftler/innen egal welcher Fachrichtung und ist mit 1500 Euro dotiert. Bereits sieben Mal konnte der Spee-Förderpreis an engagierte Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler vergeben werden.

Gedenkgottesdienst zu/an Friedrich Spee Todestag: Er findet jedes Jahr an einem Sonntag vor oder nach dem 7. August in der Trierer Jesuitenkirche (eigentlich Dreifaltigkeitskirche), der Kirche des Bischöflichen Priesterseminars, statt und wird mit einem gemeinsamen Gebet an seinem Grab in der Gruft darunter beschlossen.

Spee-Ausstellung: Eine umfassende Foto-Ausstellung auf 24 Stellwänden dokumentiert Leben, Zeit und Werk Friedrich Spees. Die Ausstellung kann von Schulen und anderen Bildungsinstitutionen ausgeliehen werden. Kontaktadresse: Dr. Peter Keyser. Unterm Pulsberg 4. 54294 Trier. Tel. 0651/820416.

Spee-Dokumentation: Die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars in Trier verwaltet eine umfassende Dokumentation zu Leben und Werk Friedrich Spees. Die Sammlung umfaßt Originalwerke Spees in möglichst sämtlichen Ausgaben, Sekundärliteratur, Zeitungsartikel, Rundfunk- und Fernsehbeiträge sowie künstlerische Darstellungen Spees. Momentan wird die ca. 2.500 Titel starke Sammlung datentechnisch erfasst. Sie soll als Internetdatenbank und als gedruckte Bibliographie erscheinen. Kontaktadresse: Bibliothek des Bischöfl. Priesterseminars. Jesuitenstr. 13, 54290 Trier. Tel. 0651/9484-141. FAX: 0651/9484/181.

Spee-Jahrbuch: Seit 1994 erscheint unter dem Dach der ‚Arbeitsgemeinschaft der Friedrich-Spee-Gesellschaften Düsseldorf und Trier' das "Spee-Jahrbuch". Die Hauptschriftleitung liegt derzeit bei Prof. Dr. Eckhard Grunewald, Universität Oldenburg. Weitere Mitglieder der Redaktion sind: Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Heinz Finger (Köln), Prof. Dr. Gunther Franz (Trier), Ltd. Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Michael Embach (Trier), Studiendirektor i. R. Dr. Peter Keyser (Trier), Studiendirektor Hans Müskens (Ratingen), Dr. Theo van Oorschot (Mehren). Die Zeitschrift berücksichtigt Beiträge zu Leben, Werk und Zeit Friedrich Spees sowie Berichte über Aktivitäten und einschlägige Neuerscheinungen. Sie wird den Mitgliedern als kostenlose Jahresgabe überreicht, kann aber auch über den normalen Buchhandel erworben werden.

Wissenschaftliche Tagungen: In unregelmäßigen Abständen veranstaltet die Spee-Gesellschaft wissenschaftliche Tagungen, die speziellen Werkaspekten Spees gewidmet sind. Die Tagungsbeiträge sind in eigenen Berichtsbänden oder im Spee-Jahrbuch veröffentlicht. Eine international besetzte wissenschaftliche Tagung zur Wirkungsgeschichte Friedrich Spees fand vom 26. bis 28. April 2002 im Robert-Schuman-Haus (Trier) statt. Sie stand unter dem Thema "Friedrich Spee - Was ist geblieben, was hat nachgewirkt? Europäische Perspektiven". Die Tagungsbeiträge sind in der Ausgabe 2002 des "Spee-Jahrbuches" veröffentlicht. Zu den Kirchenliedern Spees wurde eine Tagung samt Konzert und musikalischem Workshop vom 27. bis 29. April 2007 durchgeführt.