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Friedrich Spees Unterschrift von 1617:
Fridericus Spe subscripsit
(d. h.: "hat unterschrieben", zur Bestätigung dafür,
dass er eigenhändig unterzeichnet hat)

Die Friedrich-Spee-Gesellschaft e. V. Trier wurde am 24. Februar 1987 gegründet. Sie umfasst mit Stand vom Dezember 2016 insgesamt 191 Mitglieder. Den Anstoß zur Gründung der Spee-Gesellschaft gaben die Wiederauffindung der Gebeine Friedrich Spees im Jahre 1980 und eine große Ausstellung aus Anlass des 350. Todestages Spees im Jahre 1985. Zum ersten Vorsitzenden der Trierer Spee-Gesellschaft wurde der ehemalige Regens des Bischöflichen Priesterseminars, Domkapitular Dr. Anton Arens (+ 1993), gewählt. Arens hatte sich vielfältige Verdienste um die Wiederentdeckung der Gebeine Friedrich Spees sowie um die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Spees erworben. Weitere Vorsitzende der Spee-Gesellschaft waren / sind Prof. Dr. Gunther Franz (bis 2000), Direktor der Stadtbibliothek Trier, (bis 2009) Prof. Dr. Bernhard Schneider, Ordinarius für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät Trier und (seit 2009) Dr. Rita Voltmer. Den stellvertretenden Vorsitz bekleidet zur Zeit Herr Studiendirektor i. R. Dr. Peter Keyser. Zu Ehrenmitgliedern der Spee-Gesellschaft wurden ernannt: Dr. Theo van Oorschot und Prof. Dr. Helmut Weber.

Die Ziele der Trierer Spee-Gesellschaft sind darauf ausgerichtet, das Andenken Friedrich Spees in der Öffentlichkeit zu wahren, die Erforschung seines Werkes zu fördern und die Bedeutung seiner Person als Modell engagierten Christseins aufzuzeigen.

Mittel und Wege, diese Ziele zu erreichen, sind Gottesdienste, Tagungen, Führungen, Konzerte, Lesungen, Exkursionen und Ausstellungen. Die Trierer Spee-Gesellschaft ist bemüht, einen möglichst breiten Zugang zum Werk des großen Jesuiten zu eröffnen. Dieser Zugang soll weder durch fachwissenschaftliche noch durch konfessionelle Barrieren behindert werden. Insofern beziehen sich die Aktivitäten der Spee-Gesellschaft auf die verschiedensten Themen und Interessentenkreise. Sie gelten dem vorbildlichen Christen, dem großen Lyriker und Kirchenlieddichter, dem begnadeten Seelenführer und schließlich dem mutigen Bekämpfer des Hexenwahns. Die Spee-Gesellschaft unterstützt die Erforschung der Biographie und der Wirkungsgeschichte Spees, seines sozialen Engagementes sowie - immer wieder zentral - seines schriftstellerischen Werkes. Sie wendet sich sowohl an den wissenschaftlichen Fachmann als auch an den ‚einfachen' Spee-Freund oder die ‚einfache' Spee-Freundin, den Schüler, Lehrer, Journalisten und wachen Christen. Jeder, der sich von der Faszination dieser großen Persönlichkeit und der Tiefe seines Werkes ergreifen lassen möchte, ist herzlich willkommen.

Darüber hinaus sucht die Spee-Gesellschaft die Zusammenarbeit mit Institutionen, die sich in besonderer Weise dem Werk Friedrich Spees verbunden fühlen (Schulen, Akademien, Bildungseinrichtungen usw.). Eine intensive Zusammenarbeit existiert mit der Spee-Gesellschaft Düsseldorf, mit der ‚Arbeitsgemeinschaft Hexenprozesse im Trierer Land', mit der Stadtbibliothek Trier, der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars, der Katholischen Akademie (‚Robert-Schuman-Haus') sowie mit dem Trierer Spee-Chor. Im Sinne eines Dachverbandes koordiniert die seit November 1993 bestehende ‚Arbeitsgemeinschaft der Friedrich-Spee-Gesellschaften' unter der Geschäftsführung von Prof. Dr. Gunther Franz (Trier) die Tätigkeiten der Düsseldorfer und Trierer Spee-Gesellschaften. Die ‚Arbeitsgemeinschaft' fungiert als Herausgeber des "Spee-Jahrbuches", vertritt die beiden Spee-Gesellschaften in der ‚Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V.' und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild der beiden Gesellschaften in der Öffentlichkeit. Auch Spee-Tagungen von übergeordnetem Interesse werden von der ‚Arbeitsgemeinschaft' vorbereitet.

Sehr herzlich möchte die Spee-Gesellschaft alle interessierten Personen und Institutionen zur Kontaktaufnahme ermutigen und zur Wahrnehmung der vielfältigen Angebote einladen.

Anschrift der Friedrich-Spee-Gesellschaft Trier: Jesuitenstr. 13, c/o Bischöfl. Priesterseminar, 54290 Trier; Tel.: (0049) 0651/9484-172. FAX: (0651) 201-3951; E-mail: fsguni-trier.de. Beitrittsformulare sind über die Geschäftsstelle der Spee-Gesellschaft (Trier, Jesuitenstr. 13) zu erlangen oder laden Sie sich ein Antragsformular hier herunter.