Ausstellung

Friedrich Spee
1591 - 1635
Dichter - Seelsorger - Bekämpfer des Hexenwahns

 

Fotoausstellung der Friedrich-Spee-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz und mit Unterstützung der Heinz-Nixdorf-Stiftung, München

 

Als Wanderausstellung vom Medienzentrum Rheinland-Pfalz in Koblenz ausgezeichnet gestaltet, konnte sie 1996 in Trier erstmals gezeigt werden. Sie war seither an 35 Orten in sieben Bundesländern und in Luxemburg. Dabei diente sie Schulen, kirchlichen Bildungswerken, Volkshochschulen, Kirchen- und Ortsgemeinden. Sie begleitete Tagungen und beispielsweise 1998 den Katholikentag in Mainz. Oft gab sie Gelegenheit zu Vorträgen, die nicht nur Spee oder die Hexenverfolgung betrafen, sondern auch Menschenrechte, Frauenemanzipation, regionale Geschichte zum Gegenstand hatten.

 

 

Beschreibung:

Die 24 Tafeln der Ausstellung haben jeweils ein Thema, sind auch getrennt und einzeln sinnvoll zu betrachten, bilden andererseits eine Einheit durch ihre Gestaltung und den prinzipiell gleichen Aufbau. In den drei Gruppen >Leben und Zeit - Werk - Wirkung< führen sie den Betrachter von den Daten und Stationen des Lebensweges Spees (mit den Schwerpunkten Jesuitenorden, Wirkungsstätten, Zeitgenossen und Reformation, 30jähriger Krieg, Hexenwahn für den Zeithintergrund) zu den drei Hauptwerken "Cautio criminalis", "Güldenes Tugend-Buch" und "Trutz-Nachtigall" sowie zu Spees verschollener Moraltheologie und dann zu den letzten drei Tafeln, auf denen das Spee-Gedächtnis veranschaulicht ist.

 

Ein Faltblatt skizziert die Tafeln in ihrer Reihenfolge und kann noch nach der Betrachtung die Erinnerung an die Ausstellung unterstützen.

 

Eine Präsentationsmappe stellt die Ausstellung - auch mit einigen Fotos - vor, gibt die Ausleihbedingungen detailliert an und enthält Begleitmaterialien: eine Aufbauskizze, die bisherigen Ausstellungsorte, eine Übersicht über die Gliederung der Ausstellung, Tafelthemen und Bildmotive, die Texte der Ausstellung, Daten zu Leben und Werk Spees, ein Quiz und eine Literatur-Auswahl. Sie soll die Entscheidung für eine Ausleihe ermöglichen und Grundlagen für die Vorbereitung und für eine Einführung bereitstellen. Dabei ist immer auch an Schulen gedacht.

Zur Ausleihe:

Die Ausleihe ist kostenlos. Der Ausleiher trägt die Kosten für Hin- und Rücktransport der fünf Tragekästen und eines Kartons mit Kleinteilen und übernimmt die Organisation und Durchführung vor Ort. Das empfiehlt die frühzeitige Terminabsprache. Er ist natürlich auch verantwortlich für Beschädigungen der Tafeln und/oder des Ausstellungssystems.
Der problemlose Auf- und Abbau kann einer erläuternden Skizze folgen. Aufgestellt benötigt jede Tafel 62 cm (Breite), also etwa 15 m Gesamtlänge für die ganze Ausstellung. Aber sowohl die Aufstellung in einem leichten Zickzack als auch die Möglichkeit der Aufstellung der Tafeln Rücken an Rücken verringern die benötigten Raummaße.

 

Für die Anforderung der Präsentationsmappe sowie Anfragen und die Besprechung von möglichen Ausleihen:
Dr. Peter Keyser, Unterm Pulsberg 4, 54294 Trier, Tel. 0651/820416. E-Mail: fsguni-trier.de